Kotoaki Asano

Kotoaki Asano (*1972) ist ein japanischer Künstler, Architekt, Designer und Poet. Seine vielseitige Praxis wurzelt in japanischen Traditionen, die konzeptuell weitergedacht werden, um die uns umgebende Welt durch Elemente der Architektur bewusst und sensitiv wahrnehmbar zu machen. Asano kreiert Räume, die im Dialog mit ihrer Umgebung stehen und versieht sie dabei mit einer poetischen Dimension.

Seine Arbeiten wurden bereits an einer Vielzahl von Biennalen gezeigt; so auch an der Lucca Biennale 2021 in Italien, der Larnaca Biennale OFF 2021 auf Zypern, der Art Ii Biennale 2022 in Finnland, der Artspace Bremerhaven 2023 in Deutschland sowie der L'AND ART 23 / 5a. Biennal Internacional d'Andorra in Andorra. Unter anderem erhielt er 2019 den amerikanischen Architecture Master Prize, den koreanischen K-Design Award 2020 Grand Prize und gewann zuletzt die ICONIC AWARDS 2021 in Deutschland.

Inspiriert von dem Thema «Garten und Architektur» sowie dem wunderschönen Ort der Biennale Bregaglia 2024, schuf Kotoaki Asano drei Windpavillons, die das sich ständig verändernde Zusammenspiel von Licht und Wind in Bondo reflektieren. Durch ihre Platzierung existieren diese Werke innerhalb der gesammten Landschaft und lenken so die Aufmerksamkeit auf den Kontrast zwischen der Dorflandschaft im Vordergrund, der kleinen Naturlandschaft um das Dorf herum sowie der Berglandschaft in der Ferne.

Wind Pavillon A, B und C

2024
A Stahldrähte
B Nylonfäden, Holz
C Baumwollgewebe, Nylonnetz, Holz



Lisa Collomb

Lisa Collomb (*1984) ist eine transdisziplinäre irisch-schweizerische Künstlerin, die in Chur arbeitet. Ihre künstlerische Praxis befasst sich mit der Dokumentation und Darstellung der natürlichen und gebauten Umwelt. Durch die raffinierte Manipulation von Umgebungsaufnahmen schafft die Künstlerin einen Raum, in dem die digitale und die analoge Sphäre miteinander verwoben sind.

Ihr Werk zeichnet sich durch einen nachhaltigen Bezug zum Ort aus und wurde 2022 in der Gruppenausstellung der Alpenländischen Kunstakademie in Tenna und 2021 in ihrer Einzelausstellung Pointclouds of the Alpine City in der Stadtgalerie Chur gezeigt.

BIENNALE BREGAGLIA 2024 bot ihr die Möglichkeit, ein ortsspezifisches Werk zu schaffen, das ihre Interessen an Architektur und Ökologie verbindet, und dieses an einem Ort zu präsentieren, der für die Künstlerin eine besondere Bedeutung hat.

Mit A world between the lines schuf Collomb in Bondo, wo sie das Crotti für ihre Installation auswählte, einen ausserweltlichen Raum. Als natürliches Kühlsystem und architektonische Repräsentation der natürlichen Welt, die mit der gebauten Umwelt zusammenarbeitet, bot das Crotti den logischen Rahmen für ihr Projekt, das auf gleiche Weise die Symbiose von Pflanzen und Architektur erforscht.

Eine Welt zwischen den Zeilen kann als eine illusionäre Lichtskulptur betrachtet werden, die die Wahrnehmung des Betrachters herausfordert. Sie nutzt das Medium der Punktwolke, um den «Zwischenraum» in einer Weise darzustellen, die sich auf den Titel des Projekts bezieht.

A world between the lines

2024
Pointcloud print on Acrylic Plates
10 parts



Athene Galiciadis

Athene Galiciadis (*1978) ist eine Künstlerin, die in Zürich lebt und arbeitet. Ihr Oeuvre reicht von Skulptur, Gemälden bis hin zu Installationen, die stets in einen Dialog mit dem Raum treten. Bei diesem kann es sich sowohl um den physischen Raum als auch um gedankliche Zwischenräume handeln, die durch geometrisch und organisch anmutende Motive sowie eine bunte Farbgebung erzeugt werden.

Bisher zeigte Athene Galiciadis gleich zwei bedeutende Einzelausstellungen – Orientation im Museum Haus Konstruktiv (Zürich 2023) und Measuring the World an der Galerie von Bartha (Copenhagen 2023), die unter anderem zu einem Artikel über ihr Werk in der 236. Ausgabe des Frieze Magazins führten. 2022 erhielt die Künstlerin ausserdem den Förderpreis der Stiftung für die graphische Kunst in der Schweiz.

Seit geraumer Zeit interessiert sich Athene Galiciadis für die von Menschen notdürftig erschaffenen Schutzräume, die Strukturen entstehen lassen, welche Geborgenheit, Ordnung und Hierarchie zum Ausdruck bringen. Für die BIENNALE BREGAGLIA 2024 entwickelte Galiciadis eine solche Struktur, eine Art Schutzraum, der auch ein Kunstwerk-als-Labor verkörpert. Das Speziell für Bondo entwickelte «Shelter», welches auch als Gewächshaus für Tomaten dient, ermöglicht eine Auseinandersetzung mit ökologischen und ökonomischen Themen. Galiciadis widmet diese der Bevölkerung Bondos, den Schnecken, den Vögeln sowie weiteren Gartentieren. Das Wechselspiel zwischen künstlichen Eingriffen in die Umgebung und dem gleichzeitigen Leben nach den Regeln der Natur, unterstreicht die aussergewöhnliche Lage von Bondo, in der die Natur sowohl Lebensraum als auch Bedrohung darstellt.

Nachtwache ich

2024
Acryl, Blache, Haselnussholz, Schnur, Tomatenpflanzen, Petersiliepflanzen, Basilikumpflanzen, Erde



Georg Gatsas

Georg Gatsas (*1978) ist Künstler und Fotograf. Er begibt sich für seine Fotografien – mehrheitlich Porträts von Schlüsselfiguren der zeitgenössischer Musikszenen und Clubkultur – mitten in das Zentrum der Geschehnisse. Er richtet seinen Fokus auf soziokulturelle Prozesse, kommt in Kontakt mit gesellschaftlichen Visionen von Freiheit, Diversität, Solidarität und individuellen Lebensentwürfen.  Sein Blick durch die Linse der Kamera dient ihm als Instrument der Kommunikation und nicht zuletzt auch der Recherche.

Auf der Suche nach den Augenblicken kollektiven Erlebens ist Gatsas oftmals nachts in Strassen, Clubs und Tanzflächen unterwegs. Die Thematik seiner Fotografien geht jedoch über den unmittelbaren Kontext der Musik hinaus. Sie handelt von den durch Migration und globaler Vernetzung geprägten Identitäten. Gatsas begreift sich in diesem Sinn als Teil eines interkulturellen Dialogs.

Georg Gatsas wurde der Eidgenössische Preis für Kunst (2007) sowie der Manor Kunstpreis St. Gallen (2017) zugesprochen.

Themen der Natur und der Klimaveränderung sowie deren visuelle Darstellung finden vermehrt Eingang in die neueren Produktionen der Musiker:innen, mit denen Georg Gatsas zusammenarbeitet. Der Künstler suchte bereits seit geraumer Zeit nach einer Möglichkeit, den Fokus seiner Kamera auf die Phänomene der Natur zu richten. Im Zuge der BIENNALE BREGAGLIA 2024 nutzte Gatsas nun die Gelegenheit, die teilweise unberührte Natur mit ihren verschiedenen Baumarten im Bergell abzubilden. Das Ergebnis sind zeitgenössische Baumabbildungen, die sich nahtlos in die bisherigen Arbeiten des Künstlers integrieren.

Alberi

2024
Textildruck auf Baumwolle
8-teilig



Marcel Herbst

Marcel Herbst (*1938) ist ein Sozialwissenschaftler, Essayist und Fotograf. Die Fotografie begleitete ihn fast sein gesamtes Leben. Er arbeitet analog und seit 1980 fast ausschliesslich mit grossformatigen Negativen. Seine primären Themen sind die vernakulare (ortsübliche) Architektur, Landschaften sowie die bildlichen Zeugnisse einer verschwundenen, ostjüdischen Kultur. 

Im Rahmen seiner sozio-ökonomischen Untersuchungen dokumentierte Marcel Herbst entlegene Teile der Welt auch fotografisch, so z.B. in Nigeria, Senegal, Mauretanien, Tansania, Ägypten, Irak, Indonesien, Malaysia, Pakistan und Sri Lanka. Fotografien von ihm wurden als Vorlass in die Fotostiftung Schweiz Winterthur aufgenommen. Er zeigte seine Bilder im Zuge einer Ausstellung in der BINZ39 (Zürich 2023), die jüdischen Themen gewidmet war. 

Zum Bergell und dessen Granit fand der Fotograf Zugang, als er wieder in der Schweiz ansässig wurde (1974) und über Jahrzehnte hinweg (ab 1982) viele Seillängen (in der Albigna und dem Val Bondasca) erkletterte. An der BIENNALE BREGAGLIA 2024 zeigt Marcel Herbst fotografische Impressionen von Bondo im Verlauf der Zeit. 

Senza titolo

1982-2024/2024
C-Print auf Papier
18-teilig



Piero Maspoli

Piero Maspoli (*1949) ist ein schweizer Plastiker, der bevorzugt mit Naturstein zu arbeiten, zwar mit Granit und Sandstein. Beide Gesteine verweisen auf einen grösseren Kontext: So kristallisierte sich der Granit aus der Urmasse, während der durch Ablagerung entstandene Sandstein fossilem Abdrucke in sich trägt. Interessiert an der Spannung der Gegensätze, favorisiert der Künstler die Gegenüberstellung seiner Skulpturen mit zeitgenössischer Architektur. 

Piero Maspoli ist ein Gründungsmitglied des Gaswerk AZB in Schlieren. Ausserdem wurde dem Künstler eine Künstlerresidenz in Kairo und Beirut in Zusammenarbeit mit Hussam Bokeili zugesprochen (2021–2022).

Bondo repräsentiert für Piero Maspoli vieles auf einmal, denn hier ist der Mensch ebenso präsent wie die Natur. Gemeinsam wirken sie aufeinander und stehen in einem (noch) nicht endenden Dialog. Für die BIENNALE BREAGAGLIA 2024 stellt der Künstler einen Schornsteinhut, ein vertrautes Element aus dem Dorfbild also, auf einen Sockel zwischen dem Bergmassiv und einer Brücke. Die archaische Figur verweist dabei nicht nur auf den Kreislauf des Materials im Zwiespalt zwischen Menschenhand und Natur, sondern fordert auch die Anerkennung des Menschen gegenüber der überwältigenden Kraft des Bergs ein.

Granito

2024
Piz Cengalo-Gneiss
5-teilig



Juliana Rios Martinez

Juliana Rios Martinez (*1988) ist eine kolumbianische Malerin und visuelle Künstlerin. Sie hat immer versucht, Teil der Orte zu sein, an denen sie arbeitet, und sich mit ihrer Umgebung und den Menschen um sie herum zu verbinden. Ihre Arbeit wird von Fragen der Identität, der Gemeinschaft und der Bedeutung von Farbe im Alltag bestimmt.

Rios Martinez erhielt bereits mehrere Stipendien und Residenzen, unter anderem die künstlerische Residenz des Quebec Council of Arts and Letters (Kanada 2015), sowie die Arts in Residence-Stipendiatin in Esbeek (Niederlande 2019). Ausserdem war sie die Spotlights Open Call Gewinnerin der Amalgama/Barcú Foundation (London 2021). Zuletzt wurden ihre Werke im Zuge der Gruppenausstellung Opposing Fictions: Women provoking fact and fabrication in der Koppel X des Piccadilly Circus (London 2022) ausgestellt.

Mit ihrer Teilnahme an der BIENNALE BREGAGLIA 2024 bringt Juliana Rios Martinez ihre künstlerische Arbeit über die Grenzen ihres Heimatlandes hinaus und macht sie zum Teil des künstlerischen Erbes einer anderen Gemeinschaft. Nachdem sie das Haus ihrer Grossmutter in Villanueva wieder aufgebaut hat, weiss sie, was ein Wiederaufbau mit sich bringt. Bondo befindet sich in einem Prozess der Heilung und des Wiederaufbaus nach der Lawine von 2017. Mit ihrer Arbeit und der damit einhergehenden Farbe, die sie durch die Biennale nach Bondo bringt, möchte die Künstlerin zum Wiederaufbau beitragen und die Geschichte der Stadt ehren.

Jardín de los Alpes tropicales

2024
Natürliche Pigmente, Kalk, Salz und Sand



Lea Schaffner

Lea Schaffner (*1989) ist eine Schweizer Videokünstlerin, deren Arbeit sich mit kulturellen, sozialen sowie historischen Narrativen und dem Erzählen von Geschichte/n auseinandersetzt. In ihren Installationen greift sie örtlich oder geschichtlich basierte Gegebenheiten auf, welche sie in eigene Erzählungen weiterentwickelt. Ihre Werke stellen dabei Fragen an die Art und Weise, wie Geschichte geschrieben wurde und wird und welche Formen des Erinnerns etablierte Ordnungen herausfordern können. 

Lea Schaffners Arbeiten wurden im Zuge ihrer Einzelausstellung Aus dem Kopf, From the Head (by heart) im sic! Elphanthouse (Luzern 2022) gezeigt. Sie nahm sie an der Gruppenausstellung next generation im Trudelhaus (Baden 2023) teil und zeigte ihre neuste Arbeit in der Ausstellung relatives mit Philip Ullrich, im Kabinett Visarte (Zürich 2024). 

Angezogen durch den Standort der BIENNALE BREGAGLIA 2024, knüpft Lea Schaffner in Bondo an ihr fortlaufendes Projekt der «Eigenwilligen Archive» an. Inspiriert durch Sara Ahmeds Begriff des «Eigenwilligkeitsarchivs» (Willfulness Archive) forscht sie nach Möglichkeiten, das herkömmliche Archiv auszudehnen und Strukturen des Erinnerns zu hinterfragen. In Bondo machte sich die Künstlerin auf die Suche nach den seit dem Bergsturz (2017) verschwundenen Gebäuden. Dabei wurde klar, dass eine Erinnerung zum heutigen Zeitpunkt schwierig ist; daher dreht sich das «Eigenwillige Archiv von Bondo» um eine kaum fassbare Gegenwart, um das Besuchen und das Erinnern an eine Zukunft.

Einen speziellen Dank an: Elvira Salis-Ganzoni, Caroline Hepting, Johanna Kotlaris und Inga Müller

Besuchen gehen

2024
Farbvideo
21 min, DE/IT/EN, Loop



Ines Marita Schärer

Ines Marita Schärer (*1987) arbeitet in den Bereichen Poesie, Performance, Installation, Klangkunst und experimentelle Musik. Sie befasst sich mit den prekären Verhältnissen sowie der Verwundbarkeit und Sensibilität verschiedener Wesen innerhalb vorherrschender Machtstrukturen und erforscht die Stimme und Worte als Mittel zur Herstellung von Relationalität und zur Spekulation und Neu-Imagination ihrer Bedingungen und Umgebungen.

Sie bekam unter anderem Residenzen am Forum For Radical Ecology Study FO.R.E.ST (Estland), MORPHODevelopment Residency (Antwerpen 2023) und nahm an Gruppenausstellungen in der Stadtgalerie (Bern), im Kunsthaus Langenthal, im Z33 (Hasselt) und an verschiedenen Projekten im öffentlichen Raum teil.

BIENNALE BREGAGLIA 2024 bot Schärer eine Gelegenheit, sich dem Tal Bergell, welches sie bereits seit der Kindheit fasziniert, durch den Austausch und die Auseinandersetzung vor Ort auf eine neue Art und Weise anzunähern. So finden sich an verschiedenen Orten Stationen ihrer Sound-Installation. Einmal geflüstert, dann gesprochen oder gesungen, erklingen Stimmen, sie folgen dem Wind durch das Tal. Die Künstlerin setzt dem harten Stein die Stimme mitsamt ihrer Eigenheit als linderndes, besänftigendes Mittel entgegen. Durch den sanften Zuspruch der Stimme findet eine unmittelbare Auseinandersetzung mit dem Jetzt statt, die der Vergangenheit und der damit einhergehenden Brutalität des Bergsturzes entgegenwirkt. Ein Schwerpunkt liegt insbesondere auf der Geschichte Die Bienen von Plurs von der Schriftstellerin und starken Persönlichkeit des Tals, Silvia Andrea (1840–1935), und die Sensibilität der Bienen, die sie darin aufgreift.

Der Text Die Bienen von Plurs der Schriftstellerin Silvia Andrea (1840–1935), von den 4.–6. Klassen der Primarschule Maloja neu interpretiert. Hören sie hier.

Stimme: 
- Cinzia Rogantini
- Ines Marita Schärer

Akkordeon:
- Suzan Peeters

Sorèl sussurra

2024
Sound Installation
7-teilig in Bondo



Jonathan Steiger

Jonathan Steiger (*1997) ist ein transdisziplinärer Schweizer Künstler, der in Amsterdam lebt und arbeitet. Mit seinem Schaffen untersucht er die vielfältigen Verbindungen zwischen Landschaft, Ästhetik und Architektur. Seine Arbeit nimmt dabei besonders Situationen in den Blick, in denen menschengemachte Umgebungen und Prozesse unvermittelt mit natürlichen zusammenfallen. Ein zentrales Interesse Steigers liegt darin, wie etablierte Wahrnehmungen von Orten und Landschaften auf den physischen Raum zurückwirken.

Jonathan Steiger hat räumliche Praxis am Sandberg Instituut in Amsterdam und bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste studiert. Er war Fellow der europäischen Architekturplattform LINA (2023).

Seine für BIENNALE BREGAGLIA 2024 geschaffene «Baumoräne» geht von der engen Verknüpfung der Architektur Bondos mit der umliegenden Landschaft aus. Sie besteht aus Steinen, welche ungebraucht im Dorf lagerten und die der Künstler von dessen Bewohner:innen entlieh. Körper und Material der Arbeit veranschaulichen dabei einerseits, inwiefern die Berge und das Gelände nicht statisch, sondern in ständiger Bewegung sind; andererseits erzählen sie auch die Geschichte der umliegenden Architektur, die aus einem natürlichen Material besteht, welches endlos wiederverwendet werden kann. Nach der Biennale werden die Steine an ihre ursprünglichen Besitzer:innen zurückgegeben beziehungsweise an ihren ursprünglichen Standort zurückgebracht.

Baumoräne

2024
Steine, Paraloid B-72, Tusche, Plakat

Kotoaki Asano

Piero Maspoli

Ines Marita Schärer

Marcel Herbst

Athene Galiciadis

Lea Schaffner

Jonathan Steiger

Lisa Collomb

Juliana Rios Martinez

Georg Gatsas